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Alpentiere - Säugetiere

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Steinmarder (Martes foina)

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Steinmarder (Martes foina) Der Steinmarder (Martes foina) wird bis zu 65 cm lang. Der Steinmarder lebt in Mittel- und Südeuropa, Asien und sogar mittlerweile in Wisconsin.

Er gehört zur Familie der Mustelidae. Als Musteliden werden eine große Zahl sehr verschieden gestalteter Arten von Raubtieren zusammen gefasst, die man wiederum in fünf Unterfamilien auflöst: die Mustelinae oder eigentlichen Marder, Mellivorinae oder Honigdachse, Mephitenae oder Stinktiere und die Lutrienae oder Ottern. sie sind eine palaeontologisch alte Gruppe, die bereits im Oligozän in großer Formenfülle vorhanden war. Dei Musteliden stehen systematisch zwischen den Kleinbären und den Schleichkatzen. Marder sind heute weltweit verbreitet - abgesehen von Australien und Neuseeland. Sie sind zumeist sehr gewandte Räuber, mit kurzen Läufen und spitzen scharfen Krallen, die ihnen das Erklimmen von Baumstämmen und sicheres Springen im Gezweig ermöglichen. 

Bei den meisten Arten handelt es sich um reine Fleischfresser, die selbst solche Beutetiere mutig anfallen und zur Strecke bringen, die um das Mehrfache größer sind als sie selbst. Einige Arten verzehren außerdem Beeren, Früchte, Schnecken und Würmer; sie nehmen aber auch Aas. Viele Marder haben ein sehr feines, dichtes Winterfell und werden deshalb gejagt oder in größerem Umfang in Farmen gezüchtet. Letzteres hat die Kenntnis über einige biologische Besonderheiten, gerade bei den Mardern im engeren Sinn, sehr gefördert. In Europa handelt es sich dabei hauptsächlich um den weißkehligen Haus- oder Steinmarder und den gelbkehligen Edel oder Baummarder. In Asien spielt der Zobel die größte Rolle, in Nordamerika der Fichtenmarder, auch wohl amerikanischer Zobel genannt. Der Zobel gilt - seines kostbaren Pelzes wegen als eines der wertvollsten Tiere überhaupt - soweit man sie mehr nach Geldwert als nach ideellem Wert beurteilt. selbst das winterweiße Hermelin kommt dagegen kaum an, obwohl seine kleinen Felle zu Tausenden für Kaiser und Könige als höchste Zier galten.

Der Zobel ist kleiner als der Baummarder und bedeutend ruhiger. Er hat nicht das hastige, quecksilbrige Temperament, wie es gerade dieser zeigt.

Die Ranzperiode dauert von Mitte Juni bis Mitte August. Die Paarung findet im Juli/August statt und die Jungen werden nach der sehr langen Tragzeit con 259 - 275 Tagen geworfen. Kurz nach der Befruchtung erfolgt die Furchung des Eies, die Keimesentwicklung beginnt zwar, verzögert sich dann aber so, dass sie fast zum Stillstand kommt. Man nennt das die Vortragszeit. Der Beginn der Austragzeit ist schwer feststellbar, doch wird für ihre Dauer ungefähr zwei Monate angenommen, was einem Beginn der wieder beginnenden Beschleunigung der Entwicklung gegen Ende Januar entsprechen würde. 


(c) Foto: Hubertus Birkner, Kempten
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Alpentiere der Allgäuer Alpen - Schönes und Seltenes
Neben unserer Serie zu den Alpenblumen möchten wir das Wissen um die heimische Tierwelt stärken. Egal ob Amphibie, Fisch,  Gliederfüßer, Insekt, Reptil, Säugetier oder Vogel.
Kommentare
Die Autoren freuen sich über Kommentare und Anregungen.

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Am: 09.03.2009 17:07:00 schrieb: Harry
Hallo Tierfreunde! Ich freue mich auf Eure Meinung. Wenn keiner was schreibt, hat keiner was zu lesen :-) Und wer auf seinen Kommentar oder Frage ne Antwort braucht, sollte seine email-Adresse im Text hinterlassen oder sich direkt an den Webmaster info(at)dav-oy.de wenden - Danke.

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