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Gegenblättriger Steinbrech (Saxifraga oppositifolia)  
Gegenblättriger Steinbrech (Saxifraga oppositifolia), Foto: Bernd Jacob Im Gegensatz zum Rispen-Steinbrech ist der Gegenblättrige Steinbrech (Saxifraga oppositifolia) nur recht selten zu finden und einer der wenigen rotblühenden Steinbrecharten. Er bevorzugt noch extremere Standorte und klammert sich oft in nur wenig Millimeter breite Felsspalten. Der Gegenblättrige-Steinbrech liebt kalkigen, nährstoffreichen und feuchten Untergrund. Auch er besitzt kleine Polster aus eiförmigen, höchstens 4 mm langen Blättern. Die rosa bis purpurroten Blüten stehen stets einzeln auf nur wenig Zentimeter langen Stielen. Die Kronblätter sind oval, breit gerundet.


GESCHÜTZT !!

weitere Volksnamen:
Roter Steinbrech

DAV-Pflanzengeschichte:
Besiedelt mit seinen Unterarten riesiges Gebiet, von Sierra Nevada über Grönland, Europa und Sibirien bis Kaschmir. Gehört zum Grundstock der Nivalflora. Die immergrünen Blätter ertragen bis - 40 °C ohne Schaden. Blüten werden schon im Spätsommer bis Herbst des Vorjahres angelegt. Blüht als erste der Nivalpflanzen, Blüten sehr kälteresistent (bis - 15 °C). Der neue Austrieb der empfindlicheren Blätter erfolgt erst später, wenn die Gefahr vorüber ist. Samen wiegen nur 0,0001 g, Windverbreitung.

(c, #800075) Diese liebevoll erstellten Porträts heimischer Bergblumen stammen aus der Feder unseres ehemaligen Apothekers unseres Kneippkurorts Bernd Jacob
(c, #800054) In Verbindung mit den Pflanzengeschichten von Annette Saitner vom DAV ( Deutscher Alpenverein) in München ein besonderes botanisches Vergnügen.
(c, #000011) Foto Bernd Jacob
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