Im Gegensatz zum
Rispen-Steinbrech
ist der Gegenblättrige Steinbrech
(Saxifraga oppositifolia) nur recht selten zu finden und einer der wenigen
rotblühenden Steinbrecharten. Er bevorzugt noch extremere Standorte
und klammert sich oft in nur wenig Millimeter
breite Felsspalten. Der Gegenblättrige-Steinbrech liebt kalkigen, nährstoffreichen und
feuchten Untergrund. Auch er besitzt kleine Polster aus eiförmigen, höchstens
4 mm langen Blättern. Die rosa bis purpurroten Blüten stehen
stets einzeln auf nur wenig Zentimeter langen Stielen. Die Kronblätter sind
oval, breit gerundet.
GESCHÜTZT !!
weitere Volksnamen:
Roter Steinbrech
DAV-Pflanzengeschichte:
Besiedelt mit seinen Unterarten riesiges Gebiet, von Sierra Nevada über
Grönland, Europa und Sibirien bis Kaschmir. Gehört zum Grundstock der
Nivalflora. Die immergrünen Blätter ertragen bis - 40 °C ohne Schaden.
Blüten werden schon im Spätsommer bis Herbst des Vorjahres angelegt.
Blüht als erste der Nivalpflanzen, Blüten sehr kälteresistent (bis - 15
°C). Der neue Austrieb der empfindlicheren Blätter erfolgt erst später,
wenn die Gefahr vorüber ist. Samen wiegen nur 0,0001 g, Windverbreitung.
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