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Bärtige Glockenblume (Campanula barbata)  
Bärtige Glockenblume (Campanula barbata), Foto: Harry Conrad Die bärtige Glockenblume (Campanula barbata) macht ihrem Namen alle Ehre: eine Vielzahl von Glocken mit einem Gewirr von Barthaaren an der hellblauen 5-zipfeligen Krone. Die bis 40cm hohe Pflanze findet man vorwiegend auf sauren, torfigen, trockenen Bergwiesen. Gerne in Gesellschaft von Arnika, Ferkelkraut, Weißzüngelorchis und Schwefelanemone. Mit Ihren bis zu 12 nickenden Blüten ist die bärtige Glockenblume unverwechselbar und unübersehbar.

weitere Volksnamen:
Kuhglocke, Himmelsglöckle, Muttergottesglöckle


DAV-Pflanzengeschichte:
Ein isoliertes Vorkommen in Süd-Norwegen rührt vermutlich aus der Eiszeit her. Die bis zu 5 mm langen Haare innen an den Lappen der Blumenkrone sind wahrscheinlich Abwehr gegen Honig raubende, aufkriechende Insekten (Ameisen, Ohrwürmer). Die Blüte dient als Herberge für kleine Insekten, die Differenz zur Außentemperatur kann einige Grade betragen. Charakterart der Borstgrasrasen. Die nicht selten vorkommende, rein weißblütige Mutante heißt in Kärnten Mähderkraut und gilt auf dem Hut der Mähder als Zeichen besonderer Tüchtigkeit.

(c, #800057) Diese liebevoll erstellten Porträts heimischer Bergblumen stammen aus der Feder unseres ehemaligen Apothekers unseres Kneippkurorts Bernd Jacob
(c, #800038) In Verbindung mit den Pflanzengeschichten von Annette Saitner vom DAV ( Deutscher Alpenverein) in München ein besonderes botanisches Vergnügen.
(c, #000006) Foto Harry Conrad
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